Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
 
 

Aktuelle Steuerinformationen

Inhalte des Deubner Verlags
Wir nutzen auf unserer Webseite Informationsservices des Deubner Verlags. Bitte beachten Sie hierfür gelten die gesonderten Datenschutzhinweise, die Sie unter www.deubner-verlag.de/datenschutzerklaerung-homepageservice aufrufen können.

Glücksspiel: Wie Lottogewinne (nicht) besteuert werden

Mit einem hohen Lottogewinn lässt sich der Traum von einer schicken Villa, einem teuren Sportwagen oder einer schnellen Luxusyacht leicht in die Tat umsetzen. Wer Glück im Spiel hat, wird auch vom Fiskus verschont, denn Lottogewinne sind in Deutschland nicht steuerpflichtig. Das Einkommensteuergesetz sieht zwar sieben verschiedene Einkunftsarten vor, Spielgewinne können aber in keine dieser Kategorien eingeordnet werden. Sie müssen daher nicht als Gewinn in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Hinweis: Außerhalb der Steuererklärung kann der Gewinn aber als Einkommen gelten, beispielsweise bei Hartz-IV-Empfängern bzw. Empfängern von Sozialleistungen. Sie müssen den Gewinn bei der Agentur für Arbeit melden und wegen des neuen Geldsegens in der Regel eine Kürzung ihrer Sozialleistungen in Kauf nehmen.

Wer seinen Gewinn ganz oder teilweise verschenkt, muss zudem schenkungsteuerliche Folgen einplanen. Für Geschwister, Eltern und Großeltern gilt zwar ein Freibetrag von 20.000 EUR (alle zehn Jahre), höhere Zuwendungen lösen dann aber Schenkungsteuer aus.

Steuerliche Probleme können auch auf private Tippgemeinschaften zukommen, die das Lottoglück ereilt hat: Die Aufteilung des Gewinns nach den jeweiligen Einsätzen der Spieler ist rechtlich problematisch, weil darüber kein schriftlicher Vertrag vorliegt. Offiziell gewinnt nur derjenige, der den Tippschein bei der Lottoannahmestelle abgegeben hat. Der Gewinn der Mitspieler gilt dann wieder als Schenkung und kann bei entsprechender Höhe mit Schenkungsteuer belastet werden.

Information für: alle
zum Thema: Erbschaft-/Schenkungsteuer

(aus: Ausgabe 01/2019)

Steuerkalender 2018

Bitte beachten Sie Folgendes:

Die dreitägige Zahlungs-Schonfrist wird nur für Überweisungen oder bei Teilnahme am Einzugsermächtigungsverfahren gewährt. Die Frist gilt nicht für die Barzahlung oder die Zahlung per Scheck.
Neuregelung für Scheckzahler ab dem 01.01.2007: Zahlungen per Scheck gelten ab dem 01.01.2007 erst drei Tage nach Eingang des Schecks bei der Finanzbehörde als rechtzeitig geleistet. Um Säumniszuschläge zu vermeiden, muss der Scheck spätestens drei Tage vor dem Fälligkeitstag dem Finanzamt vorliegen (§ 224 Abs. 2 Nr. 1 AO i.d.F.d. Jahressteuergesetzes 2007).
Werden die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Lohnsteuer-Anmeldung nicht fristgerecht abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen. Zu beachten ist hier, dass gleichzeitig mit der Abgabe der Anmeldung innerhalb der Schonfrist die angemeldete Steuer zu entrichten ist, um das Anfallen eines Verspätungszuschlags zu vermeiden.
Alle Angaben ohne Gewähr

Adresse

Steuerberaterin Ines Witt-Rachuba
Hertener Str. 21, 45657 Recklinghausen

Phone: +49 23 61 / 58 0 38 - 0
Fax: +49 23 61 / 58 0 38 - 22
Email: info (at) stb-witt-rachuba.de

 

Copyright ©2018 Steuerberaterin Ines Witt-Rachuba, Recklinghausen | Webdesign und Hosting THE COMPUTER FACTORY - Daniel Stange.
All rights reserved.